Parodontitis - was ist das?

Parodontitis wird verursacht durch Plaque bildende Bakterien, die Entzündungen am Zahnfleisch und am Zahnbett hervorrufen. Diese Erkrankung läuft schmerzfrei ab, so dass viele auf die ersten Anzeichen gar nicht reagieren. Im Verlauf können sich immer tiefere Zahnfleischtaschen bilden, die zu Zahnlockerungen, Zahnwanderungen und letztlich zum Zahnverlust führen. Und nicht nur das: Von Bakterien befallene Zähne belasten den gesamten Organismus und erhöhen nachgewiesenermaßen das Risiko für Frühgeburten, Herzinfarkt und Schlaganfall.

PSI - der Parodontal Screening Index

Eine bestehende Parodontitis kann durch eine fachgerechte Behandlung erfolgreich eingedämmt werden. Zunächst messen wir mithilfe einer Sonde den Parodontal Screening Index (PSI), der angibt, wie weit die Knochenrückbildung am Zahn fortgeschritten ist.

Periochip® fördert die Heilung

Um die Heilung zu unterstützen und die Neubildung des Kieferknochens zu fördern, verwenden wir PerioChip®. Ein kleiner Chip setzt in den betroffenen Zahnfleischtaschen über einen Zeitraum von etwa drei Monaten einen Wirkstoff frei, der die Bakterien genau dort bekämpft, wo sie auftreten - ohne dass ein Antibiotikum notwendig ist.

Nachsorge ist wichtig!

Auch nach einer Parodontitis-Behandlung sind perfekte Mundhygiene, regelmäßige Kontrolluntersuchungen und Professionelle Zahnreinigungen notwendig, um einen dauerhaften Therapieerfolg zu gewährleisten.

Professionelle Zahnreinigung schützt vor Parodontitis

Konsequente Zahnpflege mit regelmäßiger Professioneller Zahnreinigung (PZR) und eine zahngesunde Ernährung sind ein wirksamer Schutz vor Zahnbelägen und Parodontitis.